History Hijacking – wie schütze ich mich?

Neben dem eindeutigen Fingerabdruck, den ein Browser hinterlassen kann, sind wir ja auch schon auf die Auswertung und daraus resultierende Nutzung (Zielgruppen-Spam und -Scam) eingegangen.

Wer wissen möchte, was seine Browser-History so über ihn verrät, dem sei What The Internet Knows About You ans Herz gelegt.

Was kann man nun dagegen tun?

Auf die harte Tour: History abschalten. Macht das Surfen aber ein gutes Stück unbequemer… Im FireFox dazu [Extras][Einstellungen][Datenschutz] wählen und die Option “Firefox wird eine Chronik: niemals anlegen” wählen. Den Internet Explorer bewegt man mit [Extras][Internet Optionen][Allgemein][Browserverlauf][Einstellungen] und der Option “Tage, die die Seiten in Verlauf aufbewahrt werden: 0” zu eben diesem Verhalten.

Etwas sanfter ist das ausschließen von CSS-Formaten für besuchte Links. Dazu im Firefox einfach in der Adresszeile about:config eingeben und die Option layout.css.visited_links_enabled suchen und auf False setzen.

Für Browser, die individuellen CSS-Code zulassen, hilft auch dieser Schnipsel:

:link, :visited, :link *, :visited * {
  background-image: none !important;
  list-style-image: none !important;
  border-image: none !important;
  border-corner-image: none !important;
  -moz-border-image: none !important;
  -webkit-border-image: none !important;
}

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