Praxis

Vorratsdatenspeicherung und Überwachung à la Web 2.0

Posted by Björn Nagenborg on 25. Februar 2011 at 12:27 pm

Die ZEIT hat von Malte Spitz, MdB das Material von sechs Monaten Vorratsdatenspeicherung über ihn erhalten, dass er von der Telekom eingeklagt hatte. Daraus hat man all seine Bewegungen nachvollzogen und die Geodaten  mit zusätzlichen frei verfügbaren Informationen (Twitter, Blogeinträge und Webseiten) angereichert.

Hier gehts zur Auswertung der Daten.

iPad und iPhone geben gespeicherte Passworte preis

Posted by Björn Nagenborg on 9. Februar 2011 at 5:18 pm

Durch einen modifizierten Jailbreak verschafften sich Forscher vom Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) Zugang zum Dateisystem eines iPhone 4 mit iOS 4.2.1. Dort installierten sie einen SSH-Server und erhielten Zugriff auf das Dateisystem des Gerätes, wo die Passworte zwar in einer sogenannten Keychain verschlüsselt abgelegt sind, jedoch werden diese beim Zugriff vom Betriebssystem transparent entschlüsselt.

Mehr dazu bei heise.de

Post von GEZ, Parteien und Religionsgemeinschaften?

Posted by Björn Nagenborg on 24. Januar 2011 at 9:21 am

Woher haben die meine Adresse, ich bin doch grad erst umgezogen…” wird sich der Eine oder die Andere schon mal gedacht haben, wenn persönlich adressierte Post von Parteien, Religionsgemeinschaften oder sonstigen Organisationen ins Haus flattert, zu denen man aus gutem Grunde keinen Kontakt pflegt.

Grund sind die Meldegesetze (MeldeG) der Länder. Diese erlauben bzw. verpflichten Einwohnermeldeämter zu einer Herausgabe von Name, Vorname, Adresse, akademischem Grad u.s.w.

US-Militär verbietet die Nutzung entfernbarer Datenträger

Posted by Björn Nagenborg on 10. Dezember 2010 at 5:20 pm

USB-Sticks, CD-R, eSATA-Platten – alles was es an mobilen Medien gibt, darf ab sofort nicht mehr im Umfeld des SIPRNET, dem gesicherten Netzwerk der Streitkräfte genutzt werden – das berichtet das DangerRoom-Blog von Wired.

History Hijacking – wie schütze ich mich?

Posted by Björn Nagenborg on 9. Dezember 2010 at 12:49 pm

Neben dem eindeutigen Fingerabdruck, den ein Browser hinterlassen kann, sind wir ja auch schon auf die Auswertung und daraus resultierende Nutzung (Zielgruppen-Spam und -Scam) eingegangen.

Wer wissen möchte, was seine Browser-History so über ihn verrät, dem sei What The Internet Knows About You ans Herz gelegt.

Was kann man nun dagegen tun?

Sie hinterlassen Fingerabdrücke – mit dem Browser

Posted by Björn Nagenborg on 6. Dezember 2010 at 9:46 pm

Spiegel Online greift heute ein Thema auf, dass an dieser Stelle im Blog schon behandelt wurde und erweitert die Berichterstattung über ein Projekt der EFF, dass aufzeigt, dass Besuchsprofile in Kombination mit der eigenen Browserkonfiguration zum eineindeutigen Tracking von Personen (oder zumindest Rechnern) genutzt werden können.

Testen Sie selber, ob Ihr Browser einen eineindeutigen Fingerabdruck hinterlässt und lesen Sie, was Sie dagegen tun können

Patent vs. Geheimschutz – ein zweischneidiges Schwert

Posted by Björn Nagenborg on 5. Dezember 2010 at 11:45 am

Eine paradoxe Situation beim Schutz geistigen Eigentums ergibt sich durch die Patentanmeldung. Nach geltendem Recht sind alle Patentanträge nach Antragstellung 18 Monate lang öffentlich einsehbar und bieten dadurch statt dem eigentlich angestrebten Schutz der Idee auch eine wertvolle Informationsquelle, insbesondere für Wettbewerber aus Ländern mit schwachem oder kaum durchgesetztem Urheber- und Patentrecht[1].


[1] Heise online, Maschinenbauer patentieren aus Angst vor China weniger, http://www.heise.de/newsticker/Maschinenbauer-patentieren-aus-Angst-vor-China-weniger–/meldung/101217

“Selbstkontrolle der Internetwirtschaft reicht beim Datenschutz nicht aus”

Posted by Björn Nagenborg on 1. Dezember 2010 at 10:16 pm

Wie u.a. Datenschutzalltag berichtet, soll zum IT-Gipfel der Bundesregierung am kommenden Dienstag die Internetwirtschaft einen Datenschutz-Kodex vorlegen, gleichzeitig hält man in den USA eine staatliche Regulierung anstelle einer Selbstverpflichtung der Wirtschaft für angemessener – wohl aus guter Erfahrung… mehr bei Datenschutzalltag, dessen Twitterfeed ich auch allgemein empfehlen möchte.

Verschlusssachen, personenbezogene Daten, schutzbedürftige Informationen

Posted by Björn Nagenborg on 1. Dezember 2010 at 7:39 pm

Immer wieder lesen wir von personenbezogenen Daten und Verschlusssachen – aber was ist das eigentlich genau?

Verschlusssachen (VS) sind von ihrer Darstellungsform unabhängige Tatsachen, Gegenstände oder Erkenntnisse, die im öffentlichen Interesse Geheimhaltungsbedürftig sind. Eine entsprechende Einstufung erfolgt i.d.R. durch die erstellende Dienststelle oder auf amtliche Veranlassung.

Verschlusssachen kennen vier Schutzklassen:

  • VS – Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD)

Passwortrichtlinien: locker bleiben…

Posted by Björn Nagenborg on 1. Dezember 2010 at 12:41 pm

Viele Organisationen nutzen die Möglichkeit zur strengen Regelmentierung von Passwörtern. Mindestlänge, Großbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen, Ablaufdatum – all das wird munter konfiguriert und den Benutzern aufgedrängt. (Vgl. Dilbert vom 10.9.2005)

Aber mit welchen Folgen?