Die ZEIT hat von Malte Spitz, MdB das Material von sechs Monaten Vorratsdatenspeicherung über ihn erhalten, dass er von der Telekom eingeklagt hatte. Daraus hat man all seine Bewegungen nachvollzogen und die Geodaten mit zusätzlichen frei verfügbaren Informationen (Twitter, Blogeinträge und Webseiten) angereichert.
Spiegel Online greift heute ein Thema auf, dass an dieser Stelle im Blog schon behandelt wurde und erweitert die Berichterstattung über ein Projekt der EFF, dass aufzeigt, dass Besuchsprofile in Kombination mit der eigenen Browserkonfiguration zum eineindeutigen Tracking von Personen (oder zumindest Rechnern) genutzt werden können.
Testen Sie selber, ob Ihr Browser einen eineindeutigen Fingerabdruck hinterlässt und lesen Sie, was Sie dagegen tun können
Hier gibt es ab sofort Literaturempfehlungen zu Datenschutz und Informationssicherheit
Schwerpunktheute: Social Engineering und Phishing
аmazon.com != amazon.com
Seit dem Einzug von Unicode in Form von Internationalizing Domain Names in Applications (IDN) in das Domain Name System (DNS), kann man seinen Augen im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr trauen. Was als Internationalisierung gedacht und vielfach angewendet ist, eröffnet Betrügern ungeahnte neue Möglichkeiten[1].
E-Mail dürfte inzwischen, sowohl im Privaten wie im Geschäftlichen, das am Häufigsten genutzte Kommunikationsmedium sein. Gleichzeitig ist es eines der unsichersten, da neben der Übermittlung aktiver Inhalte auch die Identität des Absenders leicht verfälscht und die wahre Herkunft der E-Mail verschleiert werden kann.
Dieser Umstand des 1982 in RFC 821[1] spezifizierten Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) sind lange bekannt und wurden in der Aktualisierung RFC 2821[2] wie folgt festgehalten:
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