Die ZEIT hat von Malte Spitz, MdB das Material von sechs Monaten Vorratsdatenspeicherung über ihn erhalten, dass er von der Telekom eingeklagt hatte. Daraus hat man all seine Bewegungen nachvollzogen und die Geodaten mit zusätzlichen frei verfügbaren Informationen (Twitter, Blogeinträge und Webseiten) angereichert.
Judikative und Exekutive sind immer schnell dabei, wenn es um die Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung geht. Um so interessanter zu lesen, wie vertrauensvoll man bei der Berliner Polizei unter Kollegen ist, wenn es um die eigenen Daten geht:
Dass die Beamten in Berlin nun immerhin die Wahl haben sollen, statt ihres Namens ein Schild mit einer Nummer zu tragen, beruhigt die GdP kaum. “Wir haben in Berlin 20.000 Polizeibeschäftigte, die alle den Zugriff auf die Nummern haben”, sagt Eisenreich der Süddeutschen. “Das können Sie gar nicht kontrollieren.”
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